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Auftragsklärung als zentrales Moment In Kontakt mit den Bedürfnissen der Teilnehmer/innen Die Qualität eines Trainings bemisst sich daran, inwieweit die Inhalte von konkretem Nutzen für die berufliche Praxis der Teilnehmer/innen sind. Ein Training soll immer auch die Gestaltungsfähigkeit der Zielgruppe erweitern und muss sich daher an den konkreten und individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer/innen orientieren. Um Trainings in dieser Weise maßzuschneidern und anzupassen, kommt der Auftragsklärung eine große Bedeutung zu. In dieser geht es darum, die konkreten Bedürfnisse und Erwartungen der Teilnehmer/innen zu Beginn des Training und auch im weiteren Verlauf immer wieder aufzunehmen und in den Prozess einzubeziehen. Um dieses Prinzip zu realisieren, werden zu Beginn in expliziter Weise die Erwartungen, Bedürfnisse und Vorerfahrungen der Teilnehmer/innen erfragt und visualisiert. Durch die Einbeziehung von Fällen und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus ihrer Praxis wird die bedürfnisnahe Arbeit im Trainingsverlauf sichergestellt. Lernen als erfahrungsorientierter Prozess Die moderne Hirnforschung zeigt auf, dass das Lernergebnis in starker Weise durch die Präsentation der Lerninhalte bestimmt ist. Neben der Berücksichtigung verschiedener Lerntypen zeichnet sich die Qualität einer Präsentation für den Lernerfolg besonders dadurch aus, inwieweit die Lerninhalte die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen berühren und somit die Motivation zum Lernen erzeugen. Im Training werden durch Nutzung unterschiedlicher Medien und Methoden verschiedene Sinnes-Kanäle bedient, um so auch bei der Präsentation durch den Trainer unterschiedliche Lerntypen zu berücksichtigen und eine nachhaltige Verankerung der Inhalte zu garantieren. Dafür werden die Erkenntnisse der Lern- und Gehirnforschung umgesetzt. In Kleingruppenarbeit wird es ermöglicht, Lerninhalte in Konfrontation mit eigenen Erfahrungen und den Erfahrungen anderer zu durchdringen. Durch die inhaltliche Ausrichtung von Fallbeispielen und Übungen an den Bedürfnissen und Erwartungen der Teilnehmer/innen soll der persönliche Bezug und somit die Motivation zur Auseinandersetzung mit den Lerninhalten gestärkt werden. Durch die praktische Anwendung theoretischer Inhalte wird der konkrete Nutzen erfahrbar und somit kann ein Seminar zu ganzheitlichen Lernerfahrung werden. Zentral zur nachhaltigen Verankerung der Lerninhalte ist eine positive Lernatmosphäre Robert Coordes ist es daher besonders wichtig, über entsprechende Rahmung und Feedbacks im Training diese Atmosphäre zu fördern. Wertschätzender Umgang mit den Kompetenzen der Teilnehmer/innen Die Seminarteilnehmer/innen sind Profis in ihrem Bereich und versuchen in ihrer Position nach ihren derzeitigen Möglichkeiten das Beste zu erreichen. Der Trainer versteht auch Verhaltensweisen, die negative Auswirkungen haben, als einen „gut gemeinten“ Lösungsversuch und arbeitet auf der Ebene der diesen zugrundeliegenden Haltungen und Einstellungen. So entsteht im Seminar ein kompetenzorientiertes Klima, innerhalb dessen sich die Teilnehmer/innen damit auseinandersetzen können, welche Veränderungen sie wie umsetzen möchten. Die Teilnehmer/innen werden als kompetente Individuen behandelt und können sich auf dieser Grundlage durch die Seminarinhalte inspirieren und bereichern lassen und diese in ihr professionelles Handwerkszeug integrieren. Fundierte Modelle und Erkenntnisse für die Praxis nutzen Robert Coordes orientiert sich an innovativen Erkenntnissen und Modellen, die einer empirisch-wissenschaftlichen Forschung standhalten können bzw. aus fundierten Forschungsergebnissen abgeleitet wurden oder werden können. So werden Modelle in logischer Weise lern- und vermittelbar. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, diese für die Praxis nutzbar und erlebbar zu machen. Nur dann erweisen sich Modelle und Theorien als hilfreich. Der Trainer schöpft dabei aus der reichen Erfahrung aus der qualitativen Erforschung von Einstellungen und Werthaltungen und ihren Auswirkungen auf die Gesundheit und Beziehungsgestaltung von Führungskräften. Somit ist es möglich, Ergebnisse und Modelle greifbar, nachvollziehbar und erlebbar zu machen und anhand von Praxisbeispielen über den Zusammenhang zwischen Belastungen und Bewältigungsstrategien zu illustrieren. Nachhaltiger Transfer in den beruflichen Alltag Ein Training stellt die Simulation von beruflichen Handlungsmöglichkeiten dar. Zentrales Qualitätskriterium ist daher, ob die eingesetzten Methoden und Modelle sich als dazu in der Lage zeigen, die berufliche Wirksamkeit der Teilnehmer/innen zu erhöhen bzw. den Umgang mit eigenen Belastungen sowie mit Belastungen von Mitarbeiter/innen oder Auszubildenden nachhaltig zu verbessern. Nachhaltigkeit zeigt sich dann, wenn der Nutzen von Methoden und Modellen für den beruflichen Einsatz erfahr- und erlebbar wird. Zudem dann, wenn die Teilnehmer/innen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Handlungsschritte in ihrem individuellen Berufsalltag erkennen können. Um dieser Prinzip zu realisieren, werden im Trainingsverlauf Modelle und Methoden immer wieder durch praxisnahe Beispiele und Fallschilderungen illustriert. Dadurch werden die Teilnehmer/innen zur innerlichen Übertragung auf ihren beruflichen Kontext angeregt. Säule 3 des Seminardesigns sieht vor, konkrete Umsetzungsschritte und Handlungsoptionen insbesondere für das eigene Wirkungsfeld zu entwerfen. In Kommunikation mit den anderen Teilnehmer/innen wird so die Wahrnehmung für Möglichkeiten erweitert und geschärft. Am Ende des Seminars werden die Teilnehmer/innen, ähnlich wie in Zielvereinbarungen, konkrete Umsetzungsschritte formulieren und schriftlich festhalten, was und wie sie welche Schritte bis wann umsetzen wollen. Dieses Tool zeigt sich nachweislich als besonders gut geeignet, um einen nachhaltigen Transfer sicherzustellen. Erfahrbare berufliche Entwicklung anstatt Anhäufung von Wissen Der Trainer handelt nach der Haltung, dass die meisten Menschen sich grundsätzlich in ihrem beruflichen Kontext entwickeln wollen. Besonders Führungskräfte und Ausbilder zeigen sich häufig dadurch motiviert, wenn sie Möglichkeiten kennen lernen, die es erlauben, die eigene Wirkung zu steigern und das Erleben eigener Professionalität zu stärken. In diesem Sinne fokussiert der Trainer auf die Stärkung der Rolle und des Selbstverständnisses der Teilnehmer/innen. Ziel seiner Trainings ist es, den Teilnehmer/innen Methoden und Möglichkeiten zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbst zu wachsen und mit den Anforderungen ihrer Tätigkeit in optimierter Weise umgehen zu lernen. Dies schließt auch das Erleben eigener professioneller Entwicklung ein und ist für viele Teilnehmer/innen ein starker Motivator zur nachhaltigen und fortführenden Beschäftigung mit den Seminarthemen. |
Unsere Haltung

